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Anvil Hope In Hell

Metal, Steamhammer/SPV 11 Songs / VÖ: 24.5.

6/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Für die künstlerische Beurteilung der Kanadier Anvil müsste man im Grunde genommen eigene Kriterien anlegen. Ihr kreuztraditioneller Metal könnte notorischen Trend- und Zukunftsmahnern geradezu als Paradebeispiel dafür dienen, auf die Band einzuprügeln und ihr die Art anzukreiden, wie sie mit stoischer Dickköpfigkeit an archaischem Liedgut festhält.

Anvil jedoch sind gegen solche Vorhaltungen immun, denn dieses Trio gehört zu den wenigen Überlebenden einer Gattung, der es um Ehre und Ideale, um Authentizität und Glaubwürdigkeit geht. Da es der Band um die Gründungsmitglieder Steve „Lips“ Kudlow und Robb Reiner auch auf HOPE IN HELL wieder sehr ernst ist mit der eigenen Geschichte, weht in jedem der elf neuen Songs das Flair klassischer Metal-Hymnen.

‘Eat Your Words’, ‘The Fight Is Never Won’ oder ‘Call Of Duty’ könnten kaum typischer für Anvil sein. ‘Badass Rock’n’Roll’ erinnert an Motörhead, und ‘Time Shows No Mercy’ mit Siebziger Jahre-Esprit setzt seine Herkunft sogar noch eine Dekade früher an. Mit solchen Songs wird man zwar garantiert nicht für den Grammy nominiert, aber auch nicht aus der Hölle vertrieben. Oder anders formuliert: Anvil regieren das Fegefeuer!

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