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Arcadea ARCADEA

Progressive, Relapse/RTD (11 Songs/VÖ: 16.06.)

5/ 7
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War ja klar: Wenn der Typ von Mastodon, auf den die Konzepte für CRACK THE SKYE und EMPEROR OF SAND zurückgehen, ein Nebenprojekt aus der Taufe hebt, dann wird das mega-verspult. Und so wabert ARCADEA auch daher:

Drummer/Sänger Brann Dailor (Mastodon) nimmt die Hörer zusammen mit Keyboarder Core Atoms (spielt Gitarre bei den Synth-Rockern Zruda) und Synthie-Schrauber Raheem Amlani (irgendwie in die Extrem-Metaller Withered involviert) auf eine Zeitreise in die fünf Milliarden Jahre entfernte Zukunft, wo kollidierende Galaxien eine neue Planetenordnung entstehen lassen, sich kalte Monde fremden Sonnen anschließen und sich ausdehnende Gasriesen zu Schwarzen Löchern kollabieren. All das erzählen Arcadea mittels ihres ureigenen Synthie-Prog, für den sie keine Gitarren, sondern ausschließlich Keyboards (sowie natürlich Schlagzeug und Gesang) verwenden.

Im besten Fall kommen dabei tanzbare Nummern wie ‘Gas Giant’ oder ‘Army Of Electronics’ heraus, an den meisten anderen Stellen dieses Debüts blubbert und flimmert es, dass die Platine qualmt. ARCADEA schreit letztlich nach ein wenig LSD, um noch nie dagewesene Qualitäten und Dimensionen aus sich herauszuholen. Ratet mal, wer leider gerade keines zur Hand hatte?

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