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Arch/Matheos WINTER ETHEREAL

Progressive Metal, Metal Blade/Sony (9 Songs / VÖ: 10.5.)

5/ 7
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Es bleibt eines der Mysterien der Rock-Geschichte, warum Fates Warning im Lauf ihrer über 35-jährigen Geschichte der große kommerzielle Erfolg versagt blieb. Das ändert aber nichts daran, dass eingefleischte Fans angesichts der Kombi­nation von Fates Warning-Gitarrist Jim Matheos sowie -Originalsänger John Arch schlaflose Nächte durchleben. Bereits 2011 lud das Duo zum Spaziergang durch seinen versponnenen Zaubergarten ein. Im Vergleich zu SYMPATHETIC RESONANCE fällt WINTER ETHEREAL viel hörerfreundlicher aus, ohne auch nur ansatzweise banal zu klingen. Die Kompositionen sind (mit Ausnahme des 13-minütigen Abschlussbrockens ‘Kindred Spirits’) recht handlich gehalten und bieten in jedem Song genügend Widerhaken, um den Hörer vor dem Trudeln zu bewahren.

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Nicht alles ist brillant – ein, zwei Stücke hätten gerne dem Rotstift zum Opfer fallen können. Manchmal geht auf WINTER ETHEREAL der Prog-Gaul durch und tritt die Song-Dienlichkeit mit den Hufen. Dennoch: Die grundsätzliche Kompaktheit, mit der Arch/Matheos auftreten, ist die größte Überraschung. Erwartungsgemäß sind hingegen die hohe Musikalität, die Leistung am Mikro (Arch brilliert in Ausdruck, Volumen und Höhe) sowie der Klang – sprich: Das Gesamtpaket stimmt. WINTER ETHEREAL fällt weitaus durchschlagskräftiger als das Debüt aus. Viel mehr kann man von einem Zweitwerk eigentlich nicht verlangen.

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Hammerfall: Die Hörprobe von DOMINION

Den kompletten Bericht von der Listening Session mit Hammerfall findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-August-Ausgabe. Klappe, die dritte nach der Wiederkehr von Hammerfall. Auf das Kokettieren mit Umwälzung und Entwicklung von 2014 sowie dem klar formulierten Ewigkeitsanspruch aus dem Jahr 2016 folgt nun das Streben nach Herrschaft. Die Hörprobe: DOMINION VÖ: 16. August Never Forgive, Never Forget Instrumentaler Beginn, der – passend zu Kriegsthematik und -zitaten – in unbarmherzige Haudraufrhythmen mündet. Später heller Gesang, ein furioses Solo, sachte Chöre und nostalgischer Ausklang. Längstes Stück der Platte. Dominion Ein pompöses Haupt-Riff und harte Schläge führen den Rhythmus. Cans’ hohen Gesang kontrastiert…
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