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Blackevil THE CEREMONIAL FIRE

Thrash Metal, FDA (9 Songs / VÖ: 07.07.)

3/ 7
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Bereits das Artwork (samt umgedrehtem Kreuz und umgedrehtem Pentagramm im Kreis) deutet darauf hin, dass wir es nicht mit der heutzutage üblichen Art des Thrash Metal zu tun haben. Auf dem Debüt THE CEREMONIAL FIRE schwingt eine üppige Menge Schwarzholz mit; Blackevil wollen hörbar das Böse beschwören.

Mit dieser Ausrichtung erinnert das deutschen Trio (mit den unheilvollen Pseudonymen Abyss, Deathinfektor und Doomwarrior) stark an die Anfänge der Thrash Metal-Bewegung, als die Geschwindigkeit ebenso hoch war wie die kehligen „Gesänge“. Leider lassen Blackevil speziell am Mikro einiges liegen: Das wirkt mitunter nicht teuflisch, sondern schlicht unfertig und hätte besser gelöst werden können. Auch die Übergänge holpern mächtig (das kann aber natürlich auch Absicht sein, um jeden Anflug von Kommerz vorweg aufzuspießen, macht die Songs aber letztlich nicht geschmeidiger oder besser) und der Sound rumpelt authentisch.

Es ist noch vieles unrund auf THE CEREMONIAL FIRE. Die Frage ist, ob die mit Nietenarmbändern besetzten Traditionalisten aus ihrer kauzigen Ecke überhaupt rauskommen möchten. Manchen Song-Ideen und melodischeren Einschüben, die auf diesem Erstling herausstechen, wäre das zu wünschen.

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