Kritik zu Blessed Hellride BOURBON KING

Blessed Hellride BOURBON KING

Rock, Rodeostar/Soulfood (10 Songs / VÖ: 18.5.)

4/ 7
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Cowboyhüte raus, der Mustang will eingeritten werden! Blessed Hellride stammen aus den Südstaaten (allerdings aus einem deutschen namens Rheinland-Pfalz) und haben sich dem knackigen Rock mit dezenten Southern-Einflüssen verschrieben. Bisweilen erinnern die Trierer ein wenig an The New Black, wobei der Gesang von Tiny Fuel eine Spur rauer ausfällt. Die Band hat hörbar Spaß an ihrem harten Western-Rock und weiß diese Spielfreude auch zu übermitteln.

Einziger Kritikpunkt ist die Tatsache, dass den durchaus gelungenen Kompositionen bisweilen ein echter Höhepunkt im Refrain fehlt. Stücke wie ‘Good Times’, ‘Old Man’, ‘St. Lucifer’ oder ‘Ride Home’ scheinen auf eine richtig große Melodie zuzulaufen, die dann aber häufig ausbleibt. Der kurzzeitige Ausflug in Pantera-Gefilde (‘F.H.B.’) irritiert zusätzlich, weil er irgendwie nicht zum restlichen Material passen will. So ganz scheinen sich Blessed Hellride also noch nicht gefunden zu haben. Aber die Jungs reiten definitiv in die richtige Richtung.

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