Breaking Benjamin AURORA

Akustik-Rock, Universal (11 Songs / VÖ: 24.1.)

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Die Musik der Alternative-Metaller Breaking Benjamin lebt im Kern vom Kampf zwischen laut und leise, hart und weich, Aggression und Gefühl – kurzum: der Dynamik. Die Bauart der Lieder ist stets hochwertig, weist mitunter aber eben auch eine gewisse Schablonenhaftigkeit auf. Das mindert die Qualität der Studioalben jedoch nicht, weil sich hier Kracher und Balladen angenehm die Waage halten. Auf AURORA sieht das anders aus: Die US-Stars (in ihrer Heimat mit den letzten vier Scheiben stets auf den ersten Chart-Plätzen zu finden) präsentieren eigene Lieder in akustischem Gewand.

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Dies gelingt ihnen mit spielerischer Leichtigkeit, denn Melodie und Harmonie ge­nießen in der Diskografie von Breaking Benjamin stets oberste Priorität. Mit Benjamin Burnley verfügt das Quintett zudem über einen Sänger, der perfekt in diese Unplugged-Schiene passt und hörbar Gefallen daran findet, im Zentrum des Geschehens zu stehen. Trotzdem wartet man bei jedem Lied auf die gewohnte Explosion. Auf den Moment, in dem der Gipfel sichtbar wird. Dieser kommt auf AURORA (aus verständlichen Gründen) nicht. Damit geht diesem Akustik­album ein Hauptmerkmal der Band ab und es hinterlässt (trotz gekonnter und stimmungsvoller Umsetzung) einen zwiespältigen Eindruck.

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