Kritik zu Cannabis Corpse LEFT HAND PASS

Cannabis Corpse LEFT HAND PASS

Death Metal, Season Of Mist/Soulfood (10 Songs / VÖ: 08.09.)

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Nach so wunderbaren Plattentiteln wie unter anderem BLUNTED AT BIRTH, TUBE OF THE RESINATED oder THE WEEDING ist auch der Name des neuesten Cannabis Corpse-Albums LEFT HAND PASS wieder eine auf Cannabis-Konsum umgedichtete Death Metal-Referenz. Diesmal durfte das Entombed-Debüt LEFT HAND PATH von 1990 Pate stehen, und wieder einmal zeigt sich die Janusköpfigkeit der Band um Municipal Waste-Bassist Phil „Landphil“ Hall:

auf der einen Seite Parodie, sind Cannabis Corpse auf der anderen musikalisch doch äußerst versiert und durchaus auf einem Level mit den Größen des klassischen Death Metal, denen sie mittels gekonnter Wortspiele regelmäßig huldigen. Es befindet sich zwar kein einziger wirklich innovativer Song auf dieser Scheibe, doch das ist auch gar nicht gewollt, denn LEFT HAND PASS ist ein hervorragendes Old School-Death Metal-Album und versucht auch gar nicht, etwas anderes zu sein. Fans von Obituary, Morbid Angel und eben unter anderem auch Band-Namensstifter Cannibal Corpse kommen bei Hits wie ‘The 420th Crusade’ oder ‘Chronic Breed’ uneingeschränkt auf ihre Kosten!

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