Toggle menu

Metal Hammer

Search

Coronatus THE EMINENCE OF NATURE

Symphonic Metal, Massacre/Soulfood (9 Songs / VÖ: 29.11.)

3.5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Schritt für Schritt scheinen die Symphonic-Metaller Coronatus dazuzulernen. Hatten speziell die letzten beiden Alben SECRETS OF NATURE (2017) und RABEN IM HERZ (2015) wenig bis gar nicht überzeugt, landet THE EMINENCE OF NATURE inzwischen im Mittelfeld. Auf ihrer neunten Langspielplatte haben die Stuttgarter etwas zur Mäßigung gefunden und dadurch sogar ein paar Stücke geschaffen, die sich – zumindest beim zweiten Hören – als kleine Perlen entpuppen. Mit ‘No Planet B’ ist ein eingängig opulenter Einstieg gelungen, ohne übertrieben zu wirken. Zudem überzeugt Sopranistin Katharina G. Mann stimmlich auf ganzer Linie. Ähnlich stark geht es mit der durchaus tanzbaren Nummer ‘Midsommar’ weiter.

THE EMINENCE OF NATURE bei Amazon

Thematisch wird sich anfänglich mit der aktuellen Klimaschutzdebatte auseinandergesetzt, und in ‘S.O.P.’ sogar die „Fridays For Future“-Bewegung besungen. Auch die Ballade ‘Echo Of Souls’, welche im Duett von Mareike Makosch und Teddy Möhrke dargeboten wird, ist schlicht und schön komponiert. In der zweiten Albumhälfte fallen Coronatus jedoch leider wieder in alte Muster zurück und fahren wirklich alle (!) Geschütze auf, die dieses Genre zu bieten hat. Zum Teil ist es ein wahres Wirrwarr von opulenten und rockigen Instrumental-Parts, Chören im Hintergrund und den drei Frontstimmen – alles auf einmal. Dadurch macht sich schnell Überforderung breit und die erste (durchaus gelungene) Hälfte der Platte gerät leider etwas in Vergessenheit. Der Wille ist aber da, und der richtige Weg ist auch eingeschlagen.

teilen
twittern
mailen
teilen
Marko Hietala: Ehrlich währt am längsten

Das komplette Interview mit Marko Hietala findet ihr im METAL HAMMER 02/2020. Erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Bereits in unserem letzten Nightwish-Tour-Bericht hatte Hietala überlegt, die englische Version Marco wieder durch die Originalschreibung Marko zu ersetzen. Dies ist nun mit seinem Soloalbum offiziell geschehen. "Es war mir wichtig und hat etwas mit meiner Selbstreflexion in den letzten Jahren zu tun. Die Schreibung Marco erschien mir wie die letzte Lüge, die ich über mich selbst konstruiert hatte. Es ist gar nicht so einfach, sich wieder ehrlich zu machen,…
Weiterlesen
Zur Startseite