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Crucifyre POST VOLCANIC BLACK

Thrash Metal, Pulverised/Soulfood (10 Songs / VÖ: 9.2.)

4/ 7
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Foto: AG/CAD Limited

Crucifyre müssten eigentlich Rumpelfyre heißen. Warum? Weil das dritte Album der Stock­holmer an allen Ecken und Enden scheppert: Von schlichten Kom­po­sitionen bis zu – obwohl im Baggpipe Studio (ABBA, Lady Gaga) gemischt – Kerkerklang verströmt POST VOLCANIC BLACK authentische Achtziger-Fäulnis. Crucifyre arrangieren unter der Metal-Dachmarke räudig-spielfreudig, ohne sich auf ein bestimmtes Genre zu be­schränken:

Das Titelstück pendelt sich mit Slayer-Riffs und garstig-schrägem Lee Dorian-Gedächtnisgesang zwischen Thrash, Death und Doom ein, ‘Thrashing With Violence’ macht seinem Namen mit Exodus-Soli ebenso alle Ehre wie der Pentagram-Gruß ‘Copenhagen In The Seventies’, während ‘War Chylde’ auch als ‘War Pigs’ durchginge. Und: Wenn Neuzugang Karl Buhre seine Klarstimme auspackt, sind durchaus sogar folkig-schwarze Bathory-Schattierungen drin (‘200 Divisions’).

Im Volltreffer ‘Mother’s Superior Eyes’ verweben die Sechssaiter beispielsweise traditionellen Heavy Metal-Galopp der Sorte Thin Lizzy mit Death-/Thrash-Sperrfeuer und legen eine hochprozentige Turbonegro-Schicht über das Ganze. Dank zahlreicher Querver- und einer altmodischen Herangehens­weise bietet POST VOLCANIC BLACK viel alten Wein in neuen Schläuchen. Aber eben auch eine verdammt gute Rumpelzeit!

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