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Metal Hammer

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Daniel Cavanagh MONOCHROME

Dark Rock, Kscope/Edel (7 Songs / VÖ: 13.10.)

5/ 7
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Anathemas aktuelle Platte THE OPTIMIST steht erst seit wenigen Monaten in den Regalen, doch im Kreativitätszentrum der Künstler brodelt es weiter: Mit MONOCHROME legt Sänger und Songwriter Daniel Cavanagh ein ergreifendes Soloalbum vor, das sich musikalisch wie atmosphärisch auf den melancholischen, ehrlich emotionalen Spuren seiner Hauptgruppe bewegt und auch durch den eindringlichen Gesang des Engländers eine Verbindung herstellt: So könnte etwa das eröffnende ‘The Exorcist’, aber auch das progressivere ‘Dawn’ gut und gerne auf einem von Anathemas neueren Werken zu finden sein.

Und in dem Moment, als Sehnsucht nach einer Stimme wie der von Lee Douglas erwacht, um die fragil klimpernde Einsamkeit zu erleuchten, tritt Cavanaghs wunderbare Langzeitgesangspartnerin Anneke Van Giersbergen auf und erfüllt dem Hörer seinen Wunsch mit Beiträgen zu ‘This Music‘, ‘Oceans Of Time’ und dem klimatisch gesteigerten ‘Soho’. Dieses sowie den Poe-esk düsteren, bald tragischen Neunminüter ‘The Silent Flight Of The Raven Winged Hours’ veredelt dazu Violinistin Anna Phoebe. Den Kreis zu seiner Haupt-Band schließt Cavanagh mit dem meergesäumten ‘Some Dreams Come True’, welches das Album für monochrome, aber besinnliche Regentage stimmig zu Ende bringt.

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