Kritik zu Darkmoon Warrior ANGELS OF DIRT – BEASTS OF REBELLION

Darkmoon Warrior ANGELS OF DIRT – BEASTS OF REBELLION

Black Metal, Folter/Alive (8 Songs / VÖ: 27.9.)

3.5/ 7
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Wenn man Darkthrone heißt, ist der Weg von Black Metal zu Punk nicht sehr weit. Jenseits des rein Musikalischen trifft das auch auf eine Menge anderer Bands zu, die wir Journalisten im typischen Namedrop-Flächenbombardement auch mit Darkthrone in Verbindung bringen würden. Ein Sound, wie ihn die eher sporadisch Alben veröffentlichenden deutschen Veteranen Darkmoon Warrior zelebrieren, ist im besten Punk-Sinn „anti“: gegen Innovation, gegen aufregende künstlerische Statements, mit einem „No future“-Horizont, der circa 1994 begann. Und, ja, manchmal spüre ich dieses Jucken, das nur ein Proto-Black Metal-Brocken mit einem kreativen Titel wie ‘Blackmetal Anarchy’ mit seinen polternden, borstigen Riffs wegkratzen kann.

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1994 war vielleicht auch das Oppenheimer’sche „Now I am become death, the destroyer of worlds“ Zitat, das Darkmoon Warrior ins einleitende erste Keyboard-Wabern schieben, noch nicht so mega-abgelutscht… Was ich allerdings bezweifle. ANGELS OF DIRT – BEASTS OF REBELLION bringt in den besseren Momenten (‘Svjatogor’ etwa) die Fäuste zum Schwingen, ist aber in vielen Belangen doch eher die Kategorie „Zu oft gehört, und zwar besser“ – das betrifft insbesondere die matschige Produktion und den immer latent entgleisenden heiseren Gesang. Aber wer für so’n Geschreibsel wie dieses nur den Mittelfinger übrig hat: Have fun, Punk!

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