Kritik zu Dawn Of Solace FLAMES OF PERDITION

Dawn Of Solace FLAMES OF PERDITION

Doom Metal  , Noble Demon/Soulfood (10 Songs / VÖ: 12.11.)

5.5/ 7
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Bei den vielen Projekten von Wolfheart-Boss Tuomas Saukkonen den Überblick zu behalten, mag schwerfallen, doch in den meisten Fällen lohnt es sich. So auch bei seiner zweiten Liebe Dawn Of Solace, die 2020 nach über einer Dekade aus dem Winterschlaf erwachte und nun Studioalbum Nummer drei hervorbringt. FLAMES OF PERDITION beginnt vollmundig, trifft sofort ins Herz und evoziert gekonnt melancholische Schwermut und Sehnsucht, strahlt aber auch eine gewisse nordische Erhabenheit aus. Dies bedingen die doomig-schwere, doch stringent nach vorne riffende Musik sowie insbesondere die irgendwo zwischen Vintersorg und Jón Aldará angesiedelte Klarstimme von Mikko Heikkilä, die selbst das dickste Eis zum Schmelzen bringt und als Alleinstellungsmerkmal über allem thront.

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Mal alternieren Klavier- oder orchestrale Akzente das Geschehen (Titel-Track, ‘Event Horizon’, ‘Black Shores’), stellenweise geht es verhaltener zu (‘Dying Light’, ‘Skyline’), und das Instrumental ‘Serenity’ wäre nicht unbedingt nötig gewesen, doch Dawn Of Solace beweisen unbestritten ihr Talent und wissen (vor allem in der ersten Hälfte) zu bewegen. Wer noch tiefer eintauchen will, vertieft sich in die zwei akustischen Bonustracks.

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Warum Joe Satriani Deep Purple nicht beitreten wollte

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