Kritik zu Enforcer Death By Fire

Enforcer Death By Fire

Heavy Metal, Nuclear Blast/Warner 9 Songs / 35:42 Min. / Vö: 01.02.

3.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Keine Füller, nur Killer? Wie bitte? Das beste an DEATH BY FIRE dauert 28 Sekunden und nennt sich „Intro“. Was danach kommt, ist (mit Ausnahme des soliden Klangs) so old school, dass man glaubt, in Buxtehude würde jetzt gerade die erste Tempo-30-Zone eingeführt. Das war 1983, und genau in diesem Zeitrahmen bewegen sich die Schweden permanent, ohne auch nur eine neue Nuance hinzufügen zu können. Von der angesprochenen Variabilität am Mikroständer kann ich beim besten Willen auch nichts entdecken. Diese fürchterliche Kopfstimme lässt im oberen Bereich komplett das Volumen vermissen und nervt dementsprechend ganz schnell.

Wie es besser geht, zeigt der Chorus von ‘Take Me Out Of This Nightmare’, bei dem Kollege Wikstrand mal in Regionen singt, die ihm von Natur aus gegeben sind. Bitte zukünftig mehr solcher rockigen Ausritte! Denn musikalisch haben es Enforcer ohne Zweifel drauf: Zwillingsgitarren und Soli passen, das zeigt gerade auch das Instrumental ‘Crystal Suite’. Nur setzen sie ihr Können eben noch nicht gewinnbringend um. Es kann wirklich keine Rede davon sein, dass die Schweden dem klassischen Heavy Metal neues Leben einhauchen. Wenn ich eine derartige Zeitreise unternehmen möchte, greife ich zu den Originalen. Weil die sind nämlich wirklich authentisch.

Heiß oder Scheiß? Enforcer spalten mit DEATH BY FIRE die METAL HAMMER-Redaktion und werden zum Streitfall in unserer Februar-Ausgabe.


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