Toggle menu

Metal Hammer

Search
Heaven Shall Burn

Haxandraok KI SI KIL UD DA KAR RA

Black Metal, Ván/Soulfood (5 Songs / VÖ: 17.1.)

5.5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Eine obskure Black Metal-Band mit einem unaussprechlichen Namen und Okkultismus-Affinität? Ist denn schon wieder Murmeltiertag? Scherz beiseite: Dass das Debütalbum von Haxandraok im Hause Ván Records erscheint, überrascht wenig. Das liegt zum einen an dem oben beschriebenen Drumherum, zum anderen aber selbstverständlich auch an der Musik. Doublebass und Tribal-Rhythmen wechseln sich ab (je nachdem, ob gerade meditiert oder geheadbangt werden soll) und verschmelzen mit höhenlastigem, dissonantem Gitarren-Riffing zu einem tiefschwarzen Ungetüm mit fernöstlichen Wurzeln. Die hallgetränkten Vocals – mal guttural, mal sphärisch tonal eingesetzt – geraten beinahe in den Hintergrund, denn KI SI KIL UD DA KAR RA (fünfmal gegengelesen, für Rechtschreibfehler wird keine Haftung übernommen) besticht vor allem durch gutes Songwriting.

KI SI KIL UD DA KAR RA bei Amazon

So überrascht ‘Ba’al Zel Bul At The Gates Of Nox’ ab 2:40 etwa mit einem Offbeat, nur um die Becken kurz darauf mit einem Taktartwechsel subtil wieder zurechtzuschieben. Es sind liebevoll eingearbeitete Kleinigkeiten wie diese, die das Album spannender machen als viele seiner Artgenossen. Auch, dass der fünfte, meditative Titel ‘La Sorciere Rouge’ gänzlich ohne Gitarren auskommt und die überstrapazierte Bezeichnung „Ritual­musik“ ganz unironisch verdient, muss man positiv anerkennen. Das Album ist wie in der Szene üblich mit nur fünf Songs (circa 30 Minuten Spielzeit) zwar verhältnismäßig kurz, das tut dem Hörvergnügen jedoch eher gut als einen Abbruch. Klasse statt Masse, und trotz aller Klischees ein starkes Debüt.

teilen
twittern
mailen
teilen
Fred Durst für Goldene Himbeere nominiert

[Ironie-Modus an] Die Cineasten unter euch haben sich bestimmt schon das  filmische Meisterwerk von Limp Bizkit-Frontmann und Regie-Debütant Fred Durst zu Gemüte geführt. [Ironie-Modus aus] ‘The Fanatic’ mit Schauspieler John Travolta in der Hauptrolle wurde nun in diversen Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert. Bei dieser Preisverleihung werden bekanntlich die unterirdischsten Leistungen des Kinojahres gekürt. Wenig schmeichelnde Auszeichnung ‘The Fanatic’ darf sich nun Chancen ausrechnen, die Goldene Himbeere für den "Schlechtesten Film", den "Schlechtesten Schauspieler" (John Travolta) sowie den "Schlechtesten Regisseur" (Fred Durst) abzustauben. Travolta und "Jedes Drehbuch, das er annimmt" sind  darüber hinaus in der Kategorie "Schlechteste Leinwand-Kombination" nominiert. Fred Durst…
Weiterlesen
Zur Startseite