Toggle menu

Metal Hammer

Search

Horndal REMAINS

Post Hardcore, Prosthetic/Soulfood (6 Songs / VÖ: 22.2.)

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Glutheiße Wut und bitteren Zorn wie diesen kennt man eher aus dem englischen Arbeitermilieu. Der Punk der Siebziger oder der Hardcore aus den Ruinen der einstigen Stahlmetropolen; beides Phänomene, die ganz gut zu Englands vergessenen Landstrichen passen. Links liegengelassene Gemeinden gibt es aber auch in Schweden, wie uns Horndal auf ihrem eindringlichen Debüt REMAINS beweisen. Mit dem bitteren Geschmack von Galle auf der Zunge und tief empfundener ­Frustration im verkohlten Herzen liefert der Newcomer eine Moritat auf das Städtchen, das der Band ihren Namen gab. Einst stand hier ein Stahlwerk. Als es geschlossen wurde, verwandelte sich die Gegend in eine Industrieruine.

REMAINS bei Amazon

Entsprechend desolat, niederschmetternd und wütend klingt der Vierer, vereinigt schwedische Hardcore-Mentalität der Bauweise Totalitär mit crustiger Angepisstheit und der kolossalen Schwere von Cult Of ­Luna. Deutlich abwechslungsreicher als die ge­nannten und deswegen auch einen Deut zugänglicher sind Horndal durchaus; sie nutzen ihre Stimme aber eben nur, um auf die Ausbeutung der Arbeiterklasse hinzuweisen und lassen im ab­schließenden Doom-Moloch von einem Song (‘Horndal’s Kyrkogård’) gleich die Friedhofsorgeln der Apokalypse ertönen. Hossa, so viel finsterer Punk kam lange nicht aus Schweden.

teilen
twittern
mailen
teilen
Devin Townsend EMPATH: Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion

Seit heute steht EMPATH in den Läden, und ihr könnt euch selbst ein Bild davon machen. Was die METAL HAMMER-Redaktion zu Devin Townsend aktuellem Album und Soundcheck-Sieger der METAL HAMMER-Aprilausgabe zu sagen hat, lest ihr hier: Katrin Riedl Abgefahren, überdreht, völlig durchgeknallt – Townsend macht seinem Ruf als musikalisches Genie mal wieder alle Ehre. Mit EMPATH legt er ein Werk vor, das keineswegs zum leichten Nebenhergenuss taugt, bei voller Konzentration aber in Atem hält, Grenzen sprengt und – äußerlich zwischen unendlicher Sanftheit und unbändiger Härte pendelnd – ein Gefühl der inneren Ausgeglichenheit nach sich zieht. Zusätzlich zur Verwirrung, selbstredend. Frank…
Weiterlesen
Zur Startseite