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Metal Hammer

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JOE BONAMASSA Dust Bowl

Blues, VÖ: 18.3.

7/ 7
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Provogue/RTD (12 Songs / 63:06 Min.)

Joe Bonamassa veröffentlicht derzeit Alben in ähnlich großer Taktzahl wie die Dampflok, die zu Beginn von DUST BOWL abrauscht. Seit 2009 erschienen seine Soloalben THE BALLAD OF JOHN HENRY und BLACK ROCK, der eindrucksvolle Live-Mitschnitt LIVE FROM THE ROYAL ALBERT HALL sowie das geniale Black Country Communion-Debüt. Letzteres hat mit seiner Classic Rock-Ausrichtung deutlich Einfluss auf die neueste Veröffentlichung genommen. Im Gegensatz zum eher unterkühlten BLACK ROCK spielt das ehemalige Wunderkind nun wieder auf allen Klaviaturen der Emotionen. Zwar ist Bonamassas Musik logischerweise weiter im Blues verwurzelt, aber die ZZ Top– und Piano-getriebenen Country- und Hard Rock-Einflüsse treten deutlicher als bisher zutage – und egal, was der Junge auf diesem Album anfasst: Es rockt alles wie Sau. Dazu passt denn auch der Gastauftritt von Kumpel Glenn Hughes, der auf ‘Heartbreaker’ eine perfekte Brücke zum neuen Black Country Communion-Album, das im Juni erscheinen soll, schlägt. Die Bonamassa-Lok steht also weiter mächtig unter Dampf, und als Fahrgast gibt es bei diesem Unternehmen tatsächlich nur die erste Klasse zu buchen. Das ehemalige Wunderkind hat nichts von seinem Zauber verloren. Absolut außergewöhnlich.

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