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Joe Bonamassa REDEMPTION

Blues Rock, J&R Adventures (12 Songs / VÖ: 21.9.)

5/ 7
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Bonamassas Albumausstoß (sei es solo, live, mit Beth Hart, Rock Candy Funk Party oder Black Country Communion) mag für Gelegenheitshörer erschlagend wirken. Die nicht gerade kleine, eingeschworene Gefolgschaft des Gitarristen und Sängers ergötzt sich indes unter anderem auch daran, dass bei aller Quantität die Qualität nicht leidet. REDEMPTION, sein 13. Studioalbum und bereits das dritte, welches ausschließlich aus Eigenkompositionen besteht, stellt hierin keine Ausnahme dar. Klar, Kritiker werden dem 41-Jährigen weiterhin vorwerfen, dass er den weißen Blues mit der wohl auch weißesten Weste spielt.

Das kompositorische und spielerische Niveau tangiert dies jedoch nur am Rande. Vom bläserflankierten Soul-Funk-Blues-Bastard ‘Evil Mama’ über ‘Deep In The Blues Again’ (welches gesanglich und in seiner Melodieführung auch Tykettos tollem zweiten Album gut zur Gesicht gestanden hätte) bis zum Mark Knopfler-Gedenksolo von ‘Ghost Of Macon Jones’ sowie den mit ‘Stronger Now’ vollzogenen Glitt ins gebutterte Balladenfach eines himmelschluchzenden Clapton bedient Bonamassa die Erwartungen seiner Anhängerschaft und lässt dabei höchstens die größeren Aufhorchmomente von DIFFERENT SHADES OF BLUE (2014) und BLUES OF DESPERATION (2016) vermissen.

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Megadeth: Keine Gastauftritte von früheren Mitgliedern

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