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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Kamelot Silverthorn

Melodic Metal, Steamhammer/SPV 12 Songs / 64:51 Min.

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Nicht ganz anderthalb Jahre ist es her, dass Sänger Roy Khan Kamelot den Rücken kehrte und damit viele Fans in Sorge um die Zukunft der Band versetzte. Zur Freude der Anhänger wurde in Tommy Karevik jedoch ein passender und ohne Zweifel talentierter Nachfolger gefunden, der seine Qualitäten dieses Jahr bereits auf diversen Festivals unter Beweis stellen konnte – und dies nun auch auf dem neuen Album SILVERTHORN tut: Kamelot klingen so melodisch und einfühlsam wie eh und je, die neue Stimme fügt sich in die gewohnte Mischung bestmöglich ein.

Kareviks gesangliche Leistung entpuppt sich besonders bei ‘Torn’ und der ergreifenden Ballade ‘Song For Jolee’, die seine ganze stimmliche Qualität verdeutlicht. Bei einigen Stücken wird außerdem auf zusätzliche, das atmosphärische Ambiente unterstützende Details gesetzt, so beispielsweise auf Frauengesang bei der ersten Single ‘Sacrimony (Angel Of Afterlife)’ und ‘Veritas’ sowie Chöre bem Titelstück.

Kamelot müssen jedoch aufpassen, dass durch die Vielzahl der verschiedenen Akzente der Kitschfaktor nicht überhand nimmt, wie es beispielsweise bei ‘Prodigal Son’ mit seinen sakralen Chören, der langsamen Melodie und dem ruhigen Gesang der Fall ist. Solange jedoch von Gitarren dominierte Metalsongs wie ‘Ashes To Ashes’ und ‘Solitaire’ nicht zu kurz kommen, funktioniert die Melodic-Mischung auch mit Tommy Karevik – womit wieder ein Beweis für die These gefunden wäre, dass der Weggang des Kopfs einer Band nicht zwangsläufig deren Ende bedeuten muss.


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