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Killer Be Killed RELUCTANT HERO

Alternative Metal, Nuclear Blast/RTD (11 Songs / VÖ: 20.11.)

5.5/ 7
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Kaum zu glauben, dass das Debüt­album dieser Supergroup bereits sechs Jahre auf dem Buckel hat und Greg Puciato (The ­Dillinger ­Escape Plan), Max Cavalera (Soulfly, ­Cavalera Conspiracy) und Mastodon-Mann Troy Sanders (in diesem Monat zudem noch mit dem etwas experimentelleren Nebenprojekt Gone Is Gone vertreten) scheinbar klammheimlich an einem Nachfolger geschraubt haben. Dabei erweist sich das Spannungsfeld aus drei ziemlich diversen Charakterstimmen und damit Cavaleras druckvollem Thrash-Gebell, Sanders’ Sludge-Walgesang und Puciatos zuweilen Alice In Chains-artigen, stets schön melodischen Modulationen abermals als extrem facettenreich und faszinierend.

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In Anbetracht jener geballten Stimmstärken die Qualitäten von Converge-Drummer Ben Koller unter den Tisch fallen zu lassen, wäre fatal: Ein derart auf den Punkt produziertes und in seinem Spiel perforierendes Schlagzeug hört man selten. Mal ruppig runtergeholzt wie Motörhead unter Führung von Mike Patton (‘Filthy Vagabond’), mal mehr mit dem flehentlichen Duktus von Mastodon (‘Dream Gone Bad’) operierend, oder gar – wie im Titel-Track – auch noch eine Nine Inch Nails-Geschmackskomponente ins Spiel bringend, bestechen sämtliche der elf dynamisch ausgereiften Kompositionen mit einem gewissen Etwas und sind der Beweis dafür, dass man selbst bei härterer Gangart melodische Finesse niemals außer Acht zu lassen braucht.

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Die Metal-Alben der Woche vom 16.01. mit Kreator, Soen, Gluecifer u.a.

Kreator KRUSHERS OF THE WORLD Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zum Album des Monats 01/2026. Kreator sind Kreator sind Kreator. Was diese Band in den letzten Jahrzehnten an starken Alben raushaut, geht auf keine Kuhhaut mehr. Die Mischung von Frontmann Milles Thrash-Wurzeln und den melodischen Einsprengseln von Gitarrist Sami Yli-Sirniö ist eine unschlagbare Kombination, die nicht langweilig wird. Klar, der grundsätzliche Ansatz hat sich seit Jahren nur in Nuancen geändert, aber am Ende zählt auf dem Platz. Marc Halupczok (6 Punkte) Mag sein, dass manch ein Fan der ersten Stunde die ruppigen Thrash Metal-Attacken der frühen Kreator-Scheiben vermisst, aber für mich…
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