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Metal Hammer

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Lifeless THE OCCULT MASTERY

Death Metal, FDA Rekotz (9 Songs / VÖ: 7.7.)

5/ 7
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Geschmack kennt keine Grenzen: Dass der mit brachialem Black Metal bestückte Old School-Death Metal von Lifeless aus deutschen Landen stammt, überrascht. Denn nicht nur ihr Band-Logo ähnelt dem von Entombed erschreckend stark. Lifeless haben sich mit ihrem dritten, extrem abwechslungsreichen Opus THE OCCULT MASTERY einmal mehr mit voller Hingabe der schwedischen Schule verschrieben.

Kenner wissen, was sie erwarten dürfen: Tiefe Schläge in die Magengrube, bis der Kehlkopf so röchelt wie der von Gurgelspezialist Marc Niederhagemann. Der Sänger und Gitarrist klingt, als würde ein Rudel Wölfe ein Rehkitz zerreißen. Vergnügen sieht anders aus. Frisch an Lifeless: Ein finsterer Alptraum kaum zuzuordnender Breakbeat-Beckenschläge geistert durch die dichten Old School-Riffs hin zum fast schon Melodic Death Metal-mäßigen ‘Rites Of Desolation’.

Disharmonische Auswüchse in ‘Progenies Of A Cursed Seed’, exotische Fernheit in ‘Delusions Of Grandeur’ und ein niederträchtig dahinsiechendes Midtempo-Monster namens ‘From Chaos Our Order Shall Rise’ verleihen dieser Platte Ausgefallenheit. Spätestens mit dem fesselnd dramaturgischen Aufbau in ‘Insanity Reigns’ darf klar attestiert werden: Lifeless sind an der Spitze ihres Schaffens angekommen.

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