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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Mammoth Mammoth Volume III – Hell’s Likely

Heavy Rock, Napalm/Universal 12 Songs / 56:12 Min. / 23.11.2012

6/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Erfrischenderweise ohne jegliche Spur von jenem handelsüblichen, ausgelutscht-aufgesetzten AC/DC-Epigonentum ballert das australische Quartett seinen Rotz’n’Roll durch die Boxen, die zum Albumende eigentlich wie bis auf den letzten Lusttropfen entleerte, zerquetschte Bierbüchsen aussehen müssten.

Mit ihrer Punk-Attitüde, rattenscharfen Riffs, Johnny Thunders-Schmiss und Bikergangbang-Charme ist – neben Motörhead und vielleicht auch etwas Monster Magnet – die naheliegendste Referenz dann auch schnell viel, viel weiter nördlich ausgemacht: Turbonegro. Halt, viel zu harmlos. Besser: Ein Trupp homophobe Typen, die so klingen, als würden sie aufgrund zu hoher Drogenkonsum- und einhergehender Gewaltbereitschaft selbst von Turbonegro-Roadies gemieden und gefürchtet.

Mammoth Mammoth fressen Schwiegersohn-Bands wie Airbourne zum Frühstück, schmieren Chrome Division die daraus resultierenden Exkremente aufs Brot und vögeln sich danach durch Lemmys übrig gelassene Groupie-Reste – ohne Gummi. Ohne Scheiß.


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