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Metal Hammer

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Martyrdöd HEXHAMMAREN

Crust, Century Media/Sony (12 Songs / VÖ: 10.5.)

4.5/ 7
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Was auch immer es ist, das Mikael Kjellman die Stimmung verhagelt: Es muss ziemlich substanziell sein. Andernfalls würde er sich wohl kaum so ruppig, gurgelnd, wüst und heiser wie nach fünf Bigpacks Kippen ejakulieren. Die Leistung seiner schwedischen Mitmusiker kann es schon mal nicht sein: Martyrdöd fegen mit ihrer Trademark-Mischung aus Punk-Melodik, Crust-Asozialismus und Thrash-Furor durch Göteborgs Vorgärten, die sich gewaschen hat.

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Das ist nicht eben abwechslungsreich, wirklich nicht, aber das will diese Musik auch gar nicht sein. Auf HEXHAMMAREN kommt die Vorliebe der Band zu den heiligen Bathory noch ein bisschen mehr zum Vorschein als auf den vorigen Scheiben – wenn auch verkleidet als Crust-Punk-Band, die gerade einen neuen Rekord in wütendem Dosenstechen aufstellen will. Etwas epischer als Wolfbrigade, etwas weniger hässlich als Skitsystem, aber immer noch hübsch kantig.

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