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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Massive Wagons FULL NELSON

Rock, Earache (12 Songs / VÖ: 10.8.)

5/ 7
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Schon der Vorgänger WELCOME TO THE WORLD ließ mehr als aufhorchen, und das vierte Album der Band aus dem englischen Kaff Carnforth könnte sie – in einer gerechten Rock-Welt – an die Speerspitze einer neuen Inselbewegung katapultieren. Mit jenem urbritischen Augenzwinkern, das einst beispielsweise The Who auszeichnete und von den Wildhearts (mit denen man nicht nur bereits die Bühne teilte, sondern weiterhin auch das Gespür für großartige Harmonien und Hymnik) fortgeführt wurde, kredenzen Massive Wagons wahlweise das Backyard Babies-Album, das MAKING ENEMIES IS GOOD hätte sein können, oder die perfekte Mischung aus Slade, Achtziger Ami-Sleaze, Power Pop und Punk-Fun.

Ein Hook-Füllhorn und ein Lead-Gitarrist, der die Sämigkeit von Slash respektive des jungen James Dean Bradfield beherrscht, zahlen sich ebenso aus. Allein die wattwandhohe Boogie-Hommage ‘Back To The Stack’, die dem traurigen Status Quo mit einem ehrlichen „Why don’t you raise your glass for Rick ’cause I’m raising mine“ gedenkend quittiert, sorgt für Gänsehaut. Vom Fuck-Facebook-Rant ‘China Plates’, dem herrlich bekloppten ‘Billy Balloon Head’, dem heimlichen Sommer-Hit ‘Sunshine Smile’ sowie dem cleveren Clash-Kompliment ‘Ballad Of Verdun Hayes’ oder dem unwiderstehlichen Bloodhound Gang-Ginger-Crossover ‘Ratio’ ganz zu schweigen. Die erste ultimative Pub-Party-Platte des Jahres, die einem ein permanentes Grinsen ins Gesicht perforiert und nach jedem Durchlauf nach einer neuen (Pint-)Runde schreien lässt. Man reiche dazu: Fish And Chips, mit verdammt viel Essig und Salz!

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