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Michael Schenker Fest RESURRECTION

Hard Rock, Nuclear Blast/Warner (12 Songs / VÖ: 2.3.)

4/ 7
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Nachdem Schenkers Live-Konzept einer karriereumspannenden Werkschau mit einem Ensemble ehemaliger Sänger (Gary Barden, Graham Bonnet, Robin McAuley zuzüglich Doogie White) großen Anklang fand, folgt mit RESURRECTION das Albumdebüt der Großbesetzung mit brandneuem Material. Vom weitergeführten, für ein Studioprojekt etwas unglücklichen Band-Namen einmal abgesehen, fällt das Ergebnis zwiespältig aus.

Der Opener ‘Heart And Soul’, auf dem kein Geringerer als Metallicas Kirk Hammett die Gastgitarre schwingt, erschwert mit seinem gänzlich Groove- und Dynamik-resistenten, ultrastumpfen Schlagzeug-Stoizismus schon mal den Einstiegsgenuss. Auch stoßen im weiteren Verlauf immer wieder hausbackene Power Metal-Plattitüden unangenehm auf. RESURRECTION ist immer dann am besten, wenn sich Schenker und seine Sänger (allen voran der tolle Doogie White) auf zeitlose, melodische Hard Rock-Perlen wie etwa ‘Take Me To The Church’ oder ‘The Girl With The Stars In Her Eyes’ konzentrieren, oder mit dezentem Van Halen/Diamond Dave-Faktor wie auf ‘Everest’ kokettiert wird.

Gesanglich von allen Beteiligten über jeden Zweifel erhaben, funktioniert schlussendlich sogar die gewagte Zusammenführung aller Stimmen beim großen Finale von ‘The Last Supper’ – und dies deutlich überzeugender als beim biederen ‘Warrior’. Womit das Dilemma dieser Platte umrissen wäre: RESURRECTION krankt nicht etwa an den zu vielen Köchen, sondern eher daran, dass das aufgefahrene Menü zu wenig geschmackliche Stringenz aufweist.

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