Kritik zu Nervecell PAST, PRESENT... TORTURE

Nervecell PAST, PRESENT… TORTURE

Death Metal, Lifeforce/Soulfood (13 Songs / VÖ: 25.08.)

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Als Band aus Dubai provozieren Nervecell naturgemäß überdurchschnittlich viel Interesse und Faszination – seit dem Debüt PREACHING VENOM (2008) und mehreren Festival-Auftritten hierzulande dürfte das Trio auch deutschen Fans längst ein Begriff sein. PAST, PRESENT… TORTURE ist das dritte Werk der Gruppe und reizt die Extreme weiter aus: Grunzer James Khazaal dominiert im niederschmetternd tiefen Subwoover-Stil das Geschehen, während die Riff-Fraktion drückend-treibend bis vertrackt zu Werke geht – hinsichtlich ihrer technischen Leistung kommen die Jungs Idolen wie Nile oder Suffocation mittlerweile gefährlich nah und driften weiter in komplexere Gegenden ab.

Zu den Höhepunkten der aus wüstem Death Metal und Thrash-Akzenten gewobenen Mischung gehören kompromisslose Hochgeschwindigkeitsattacken wie ‘Proxy War’ oder ‘Tree Of Lies’, aber auch nackensprengende Groove-Monster wie ‘D.N.A. (Diruo Nocens Acervus)’ oder ‘Maqabre’. Drei Instrumentale sowie einzelne Folkloresprengsel sorgen weiterhin für eine eigene Note – der wahre Wiedererkennungswert von Nervecell liegt jedoch in ihrer Fähigkeit, ihre komplexe Technik in (meist durchschlagende) Songs zu gießen. Freunde des Extremen werden daran nicht nur live ihre Freude haben.

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