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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Nervosa PERPETUAL CHAOS

Thrash Metal , Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 22.1.)

5/ 7
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Nach dem Tabula rasa im Line-up beschreibt PERPETUAL CHAOS für Nervosa den Beginn des nächsten Kapitels. Klar bleibt die Band auch mit der neuen Besetzung dem todesmetallisch geprägten Thrash Metal treu; doch die jetzt brasilianisch-spanisch-italienisch-griechisch (bekommt da noch jemand Hunger?) besetzte Truppe explodiert hörbar vor frischer Energie. Die neue Sängerin Diva Satanica hält, was ihr Name verspricht: höllisch keifend und zubeißend aggressiv klingt sie wie eine Mischung aus Alissa White-Gluz (Arch Enemy) und Larissa Stupar (Venom Prison). Auch die Songs wirken gnadenlos wie nie und erwehren sich dabei auch nicht moderner/zeitgenössischer Einflüsse – erneut müssen Venom Prison als Referenz herhalten, wenngleich Nervosa nie Zweifel an Slayer, Sepultura und Dark Angel als ihren großen Richtungsgebern aufkommen lassen.

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Vor allem aber gelingt es dem Quartett auf PERPETUAL CHAOS besser als bisher, aus seiner Aggression und Brutalität abwechslungsreiche und memorable Songs zu formen. Das hasserfüllte ‘People Of The Abyss’, der grollende Titel-Track, der Hardcore-Happen ‘Time To Fight’ und das an Slayer und Destruction gemahnende ‘Genocidal Command’ sind echte Ausrufezeichen! Allerdings sind 13 Songs Vollgas auch ganz schön kraftraubend. Noch etwas mehr Varianz (das Groove-Geschütz ‘Blood Eagle’ und der heavy Hit ‘Rebel Soul’ zeigen im letzten Drittel des Albums in die richtige Richtung) stünde Nervosa gut zu Gesicht; doch das sind mögliche Kurskorrekturen auf hohem Niveau: PERPETUAL CHAOS ist ein starkes Stück!

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Die Metal-Alben der Woche vom 05.02. mit Korpiklaani, The Ruins Of Beverast u.a.

Korpiklaani Dazwischen finden sich leider aber auch wieder ein paar entbehrliche Kompositionen, die ein wenig an Lager­feuergeklampfe (und Gefidel) vor der Jugendherberge Bad Harzburg erinnern. Sind 13 Songs wirklich nötig? (Hier weiterlesen) https://www.youtube.com/watch?v=qysLqljaREs&list=PLK5o9vFhveU3qP7JyUstAxq6cUmLaVFs6 The Ruins Of Beverast Drei Jahre sind seit EXUVIA vergangen, diesem bislang dichtesten und markantesten Werk – drei Jahre, die das unheilige Evangelium dieses Ausnahmeprojekts erneut um einige finstere Psalmen bereichert haben. 18 Jahre nach Gründung exorziert Alexander Frohn (ehemals Nagelfar) seinen monolithischen Nihilismus mit eiskalter Präzision und einem langsam wirklich unerreichten Händchen für die eisige Aura seiner Musik. Das komplette Review findet ihr hier. https://www.youtube.com/watch?v=Nd2EOKgxV_M Streitfall…
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