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Oz TRANSITION STATE

Heavy Rock, AFM/Soulfood (13 Songs / VÖ: 20.10.)

5/ 7
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Mit einer Band-Vita im Rücken, die ursprünglich im Jahr 1977 beginnt, den NWOBHM-Überraschungstreffer FIRE IN THE BRAIN (1983) beinhaltet und ansonsten eher von Besetzungswechseln, schwächelnden Veröffentlichungen und wiederholten Schaffenspausen bestimmt ist, sind die lange schon in Schweden residenten Finnen heute bei ihrer (mindestens) dritten Inkarnation angelangt. Quiet Riot nicht unähnlich, ist nur noch Gründungsschlagzeuger Mark Ruffneck mit von der Partie, der Rest der aktuellen Besetzung besteht gänzlich aus neuen Gesichtern.

Abgesehen davon, dass ein Titel wie TRANSITION STATE nun nicht gerade so etwas wie zukünftige Team-Beständigkeit suggeriert, würde man sich über den Fortbestand genau dieser Formation jedoch freuen, ist die stilistische Mischung, die Oz auf ihrem siebten Album bieten, doch durchaus ansprechend und kein müder Aufguss. Fest in der wehenden Mattenblütezeit von 1987 (primär das Jahr, partiell die Platte) verortet, ist der von Galopp-Riffs, Etüdensoli und der in allen Lagen potenten wie charismatischen Stimme von Vince Koivula gezäumte Grenzgang zwischen Saxon- und Priest-Prisen, handfertigem Hard Rock und dezenten Sleaze-Schüben eine überraschend klassische und puristische Sache. Insbesondere in Zeiten, in denen genau solch ein Sound – Heavy Rock per definitionem – eine Seltenheit geworden ist, eine erfrischende Erscheinung.

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