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Pallbearer HEARTLESS

Doom, Nuclear Blast/Warner (7 Songs / VÖ: 24.3.)

6/ 7
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In der letzten METAL HAMMER-Ausgabe reüssierten die Rheinländer Lord Vigo mit ihrem Epic Doom – die Sargträger Pallbearer aus Little Rock, Arkansas, schlagen rein vom Genre her in die gleiche Kerbe, liefern dabei jedoch einen ungleich ausdifferenzierteren

Sound ab. Zwar hat das Quartett sein drittes Studioalbum ebenfalls in Eigenregie eingespielt, jedoch vom erfahrenen Regeldreher Joe Barresi (bekannt für seine Arbeit mit Queens Of The Stone Age, Tool und The Melvins) mischen lassen. Und das hört man zu jeder Sekunde dieser einstündigen Reise, die diese „long playing record“ (so der Untertitel der Platte) darstellt. HEARTLESS entwickelt einen melancholisch-warmen Klang zum Hineinlegen auf

der einen Seite, der auf der anderen Seite ins Unheilvolle driftet, wenn Pallbearer ihre schwereren Riffs zum Luftgitarrespielen sowie Kopfnicken auspacken. ‘Lie Of Survival’ zum Beispiel startet mit einer traurig-schönen Gitarrenmelodie inklusive Picking, doch bald nimmt das Stück mehrere Wendungen. Ähnlich verhält es sich mit jedem der zwischen fünfeinhalb (‘Thorns’) und zwölfeinhalb

Minuten brodelnden Brocken (‘Dancing In Madness’). Das hier ist nichts für Schönwettermetaller: Sänger und Gitarrist Brett Campbell und seine Band haben all ihr Herzblut (‘A Plea For Understanding’), ihre Verzweiflung (‘Cruel Road’) und Hoffnungslosigkeit (‘I Saw The End’) in HEARTLESS gelegt, das es nun zu durchleben und durchzuarbeiten gilt. Wer sich diese Kopfhörerplatte vornimmt, belohnt sich mit einem klassischen Grower.

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Ghost wollen britischen Ghost Vodka verklagen

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