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Pierce The Veil MISADVENTURES

Post Hardcore, Spinefarm/Universal (11 Songs / VÖ: erschienen)

5/ 7
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Der emotionale Post Hardcore der Nuller Jahre ist, entgegen aller bereits ausgestellten Totenscheine, nach wie vor quicklebendig. Beweisstück A: MISADVENTURES von Pierce The Veil, die gemeinsam mit A Skylit Drive an der äußersten Pop-Grenze des Genres wildern und sich auch auf ihrem vierten Album teilweise beinahe in der neutralen Zone zum Pop-Punk wiederfinden. Markant ist vor allem die hohe Stimme von Frontmann Vic Fuentes, der mit emotionaler Ansprache und gewohnt hohem Gespür für Melodie durch die Songs führt, unter denen sich mit ‘Texas Is Forever’ und ‘Circles’ echte Hits verbergen, die A Skylit Drive-Krachern wie ‘500 Days Of Bummer’ oder auch dem hauseigenen ‘King For A Day’ in nichts nachstehen. Generell halten sich Pierce The Veil (mit wenigen Ausnahmen, bei denen die zurückgenommenen Gitarren und Elektronik-Instrumentierungen den Weg in Richtung Pop einschlagen) allerdings sehr an die seit Jahren weit ausgeloteten Genre-Grenzen. Das ist schön, emotional und angemessen hochwertig produziert, doch für ein doppelt unterstrichenes Ausrufezeichen fehlt im Jahr 2016 eine gute Portion Eigenständigkeit. Den Chorus von ‘The Divine Zero’ wieder aus dem Kopf zu bekommen, gestaltet sich trotzdem als schwierig. Gute Platte.

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Feuer Frei: Alle Rammstein-Alben in einer Rangliste!

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