Toggle menu

Metal Hammer

Search

Rauhnacht UNTERM GIPFELTHRON

Black Metal, Debemur Morti (5 Songs / VÖ: 7.12.)

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Das Vorhaben, alleine ein Album aufzunehmen, ist eine schmale Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Genie. Am Ende braucht es wahrscheinlich ein wenig von beidem, um ein akzeptables Endprodukt abzuliefern. Akzeptabel ist es allemal, was Stefan Traunmüllers Feder entspringt. Sogar mehr als nur das. UNTERM GIPFELTHRON vereint melodischen Black Metal mit hymnischen Pagan-Gesängen und Klängen und schickt den Hörer auf eine Wanderung durch alpine Landschaften, während es lang vergangene und vergessene Zeiten wiederaufleben lässt. Ruhelos wandeln Körper und Geist durch düstere Wälder, fernab jeglicher Zivilisation.

UNTERM GIPFELTHRON jetzt bei Amazon kaufen

Dass die knapp 40 Minuten Spielzeit nur fünf Lieder mit teils beachtlichen Längen beinhalten, fällt kaum negativ ins Gewicht. Höchstens das finale ‘Winter zieht übers Land’ (wer muss bei diesem Titel auch an ‘Game Of Thrones’ denken?) fordert gen Ende doch Durchhaltevermögen. ‘Gebirgsbachreise’ lockt mit verträumten Melodien und baut sich im Verlauf stets weiter auf; wie ein paar einzelne Schneeflocken, die zunächst unschuldig durch die Luft tänzeln, später aber in einem gewaltigen Sturm münden. Dabei verzichtet das Stück komplett auf Gesang und setzt rein auf die Wirkung der Instrumente. ‘Ein Raunen aus vergess’ner Zeit’ ist mal sanft, mal fordernd, stets mit viel Liebe zum Detail. Wenn auch keine bahnbrechende Innovation, ist UNTERM GIPFELTHRON dennoch ein Seelenschmeichler. Prädikat: Anhören!

teilen
twittern
mailen
teilen
Amon Amarth: Von Selbstüberschätzung zu Dankbarkeit

Das vollständige Interview mit Sänger Johan Hegg und Gitarrist Olavi Mikkonen findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Dezemberausgabe. Trotz der immensen eigenen Leistung wissen Amon Amarth genau, wem sie die Ebnung ihres Wegs verdanken. Überhaupt sind sie dankbare Menschen, die nichts als selbstverständlich ansehen oder gar etwas einfordern. Einer ihrer wichtigsten Begleiter war Michael Trengert: Er lehnte als Mitarbeiter von Nuclear Blast zwar 1991 die Amon Amarth-Vorgängerband Scum ab, wie Mikkonen berichtet, gab ihnen nach dem Dazustoßen von Hegg und der Namensänderung dann jedoch den ersten Plattenvertrag bei Metal Blade und unterstützte sie später in einer Doppelfunktion als Labelchef und Manager.…
Weiterlesen
Zur Startseite