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Metal Hammer

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Ruby The Hatchet PLANETARY SPACE CHILD

Psychedelic Doom, Tee Pee (8 Songs / VÖ: 25.08.)

4/ 7
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Man kann Ruby The Hatchet nicht vorwerfen, dass sie auf ihrem dritten Album vergessen hätten, die essenziellen Ingredienzen für ein zünftiges Hexen-Rock-Süppchen in den Kessel zu werfen. PLANETARY SPACE CHILD brodelt und dampft, wie es sich gehört, die Gitarren malmen druckvoll zwischen Stoner-Schüben und Doom-Schlägen und liefern sich im Iommi-Modus sowie in Konkurrenz mit der jubilierenden Jon Lord-Gedenkorgel Soloduelle, während sich Jillian Taylor zeremoniell und rituell psychedelisch ihren gesanglichen Beschwörungsformeln hingibt.

Dass dieses Schema auf gesamte Albumlänge wie aus einem Guss auf den Hörer einprasselt, ist zugleich auch das größte Manko einer Platte, die es einem unmöglich macht, Variation oder große Unterschiede zwischen den einzelnen Stücken zu erkennen. An Ruby The Hatchets Handwerk gibt es nichts auszusetzen, das Songwriting der Psych-Rocker aus Philadelphia fällt in Anbetracht solch überlegener Konkurrenz wie Jex Thoth oder Blood Ceremony jedoch eindeutig zu austauschbar aus.

Insbesondere in einem Jahr, in dem eine Band wie Dool mit ihrem magischen Debüt noch mal ganz neue Genre-Standards gesetzt hat, wirkt eine Platte wie PLANETARY SPACE CHILD zu gleichförmig, gewöhnlich und – trotz aller richtigen Zutaten – zu geschmacksneutral.

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