Toggle menu

Metal Hammer

Search

Rxptrs LIVING WITHOUT DEATH’S PERMISSION

Alternative Metal, Metal Blade/Sony (10 Songs / VÖ: 24.6.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Das Langspiel­debüt der fünf Bristoler Burschen ist genau das Richtige für diejenigen, die nicht genau wissen, worauf sie gerade Lust haben. Metal, Alternative Rock, Hardcore Punk – Rxptrs (den Namen spricht man übrigens „Raptors“ aus) schmeißen alle möglichen Subgenres in einen Topf und rühren dabei ordentlich um. Das Resultat: Gar nicht so übel. Irgendwie funktioniert dieses musikalische Potpourri, wobei das nicht zuletzt auch das Verdienst von Frontmann Simon Roach ist. Dieser hat einen erstaunlichen stimmlichen Umfang und kann sowohl angepunkte, an Billy Talent erinnernde Nummern wie ‘The Frail’ oder ‘Demons In My Headphones’, als auch rauen Metal mit aggressivem Geschrei, und zudem Melodic-Rocker und Balladen zum Besten geben. Letztere sind leider arg kitschig geworden.

🛒  LIVING WITHOUT DEATH’S PERMISSION bei Amazon

Der Rausschmeißer des Albums, ‘Let Me Die How I Want’, ist mit seiner erzwungen wirkenden Emotionalität einfach etwas drüber, genauso wie der mit einem grausamen Radio-Pop-Klavier verzierte Song ‘Cold Ground’. Da hätten die Briten lieber mehr von metallischen Klängen der ersten Hälfte der Platte spielen können. Oder noch so eine Überraschung wie ‘The Death Rattle’: Der groovige Blues-Banger mit Kinderchor ist definitiv das Highlight von LIVING WITHOUT DEATH’S PERMISSION.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Editorial METAL HAMMER 12/2025

Liebe Metalheads, vor wenigen Monaten mussten wir endgültig Abschied von Ozzy Osbourne nehmen – kurz nach einem letzten gemeinsamen Auftritt der Black Sabbath-Originalbesetzung. Dass es zu diesem noch einmal kommen würde, war 1980 nicht vorherzusehen: Der Prince Of Darkness und Tony Iommis Truppe gingen getrennte Wege. Die Metal-Pioniere legten mit HEAVEN AND HELL ein gewagtes Comeback mit dem nicht weniger legendären Ronnie James Dio am Mikrofon vor, während BLIZZARD OF OZZ Osbournes Solokarriere nachhaltenden Aufwind verlieh. Anlässlich des 45. Jubiläums dieser Monumentalwerke erzählt Autor Frank Thießies die Geschichte beider Alben, begleitet von einem Doppelposter mit den Coverartworks in der Heftmitte.…
Weiterlesen
Zur Startseite