Toggle menu

Metal Hammer

Search
Heaven Shall Burn

Saxon Battering Ram

Heavy Metal, UDR (11 Songs / VÖ: erschienen)

6/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Qualitätsunterschiede gibt es zwischen den ­einzelnen Saxon-Alben der zurückliegenden 35 Jahre nur ­marginal. Die Frage bei dieser exzellenten Band ­lautet immer nur: Ist mehr Metal oder mehr Hard Rock drin?

Hörbare Unterschiede dieser Pole sind durchaus schnell ausgemacht: Auf INNOCENCE IS NO ­EXCUSE versuchten sich die Briten 1985 mit ­poppigen Strukturen à la Def Leppard, mit METALHEAD (1999) veröffentlichten sie laut Biff Byford ihr bislang härtestes Album. Um es kurz zu machen: Das neue Werk BATTERING RAM orientiert sich eher an METALHEAD und trägt seinen martialischen Titel zu Recht. Sprich: Die Band gibt Vollgas, feuert Riffs aus vollen Kanonen und peitscht die Songs mit betont wuchtigen Drums nach vorne.

Der Opener und Titel-Track legt sofort die Marschrichtung fest und wird in neun der zehn folgenden Stücke bestätigt. Eine Ausnahme bildet vor allem das atmosphärische ‘Kingdom Of The Cross’, das auf einem Gedicht Byfords basiert und von dem Produzent Andy Sneap erst mühsam überzeugt werden musste. Aber speziell dieser Track zeigt die ganze Klasse der Band – sie kann jederzeit über den Tellerand einer kompromisslosen Metal-Produktion hinausschauen, auch wenn die Zeichen der Zeit auf Härte stehen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Star Wars Jedi: Fallen Order (Xbox One, PS4, PC)

„Star Wars Jedi: Fallen Order“ von EA ist ein echter Hit geworden und das nicht nur für „Star Wars“-Fans. Lest...

Death Stranding (PS4)

Das neue Spiel von Hideo Kojima ist besonders ehrgeizig und reizt mit einer packenden Handlung, toller Grafik und dichten Atmosphäre....

Doctor Who – Die Matt Smith-Jahre: Der komplette Elfte Doktor


ÄHNLICHE ARTIKEL

White Metal: Der Ursprung und die wichtigsten Bands

Mit Bibelwerfen und Powerchords gegen den Teufel: Anfang der 1980er-Jahre waren sich einige Bands sicher, dass es im Kampf Gut gegen Böse nur einen Gewinner geben kann. Das Genre White Metal entstand.

Parkway Drive: ‘Viva The Underdogs’-Premiere in Berlin

Für einen Tag lief die neue Parkway Drive-Dokumentation ‘Viva The Underdogs’ im Kino und feierte dort ihre Weltpremiere. Wir waren dabei.

Gitarrist Pete Townshend sieht The Who als Begründer des Heavy Metal

Wenn es um die Anfänge des Heavy Metal geht, fallen häufig Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath oder Deep Purple. Dabei waren es doch The Who, die den Metal erfanden, wie Gitarrist Pete Townshend behauptet.

teilen
twittern
mailen
teilen
Parkway Drive: ‘Viva The Underdogs’-Premiere in Berlin

In über 60 Kinos in Deutschland und Österreich hatten Parkway Drive-Fans am 22. Januar ordentlich was zu gucken. Die Dokumentation ‘Viva The Underdogs’ feierte nämlich Premiere. Im Berliner UCI Luxe darf man sich neben dem Film vor allem aber über zwei ganz besondere Gäste freuen. Sänger Winston McCall und Regisseur Allan Hardy haben es sich nicht nehmen lassen, für die Erstausstrahlung persönlich im Kinosaal zugegen zu sein. Auf einem kleinen roten Teppich dürfen sogleich ein paar Fotos von den Beiden geschossen werden, anschließend gibt es ein paar Autogramme und herzliche Umarmungen.  Vom 10-Mann-Publikum bis hin zur großen Wacken Open Air…
Weiterlesen
Zur Startseite