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Kiss - Exklusive Vinyl-Single in 07/19

Shields LIFE IN EXILE

Modern Metal, Long Branch/SPV (12 Songs / VÖ: 20.4.)

4/ 7
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Shields stehen auf Großbritanniens „Heißer Scheiß“-Liste ganz oben. Dabei kochen die Londoner ohne außergewöhnliche Zutaten: Ihre bisherigen EPs – SHIELDS (2013) und GUILT (2015) – boten gutklassigen Modern Metal, aber keine Über-Hits.

Was steckt also dahinter? Zum einen sind Shields auf Konzerten mit Gleichgesinnten wie Escape The Fate, Ice Nine Kills oder Veil Of Maya zu einer Bühnenmacht gereift, zum anderen trifft die Band, deren Gitarrist George Christie sich am 31. Januar 2018 traurigerweise das Leben nahm, einen Nerv – nicht nur mit Kontrasten zwischen Brutalität und gefühlvollen Momenten, sondern auch als Sprachrohr der Teenage Angst-Generation.

Letztere adressiert Shields Debütalbum voll und ganz: Titel wie ‘It’s Killing Me’, ‘Love Is Dead’ oder ‘Upside Down’ (wer hier an ‘Stranger Things’ denkt, fühlt sich in dem Synthie-Zwischenstück ‘N35.E138’ erst recht heimisch) als auch das Chaos und innere Zerrissenheit vereinende Artwork sprechen Heerscharen Heranwachsender aus der Seele. Zwischen Djent, Metalcore, Blastbeats, Breakdowns und Grunz-/Keifwechseln in den Strophen sowie mal epischen, mal sphärischen, mal übelst poppigen Mitsingmelodien in den Refrains bereiten Shields den passenden Soundtrack, um abwechselnd mit den Fäusten gegen die Wand zu schlagen und in Selbstmitleid zu zerfließen. Aber: Shields’ Zuckerbrot-und-Peitsche-Formel wirkt weiterhin arg konstruiert und vorhersehbar.

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Streitfall Nitrogods: Legitime (deutsche) Motörhead-Nachfolger oder schlechte Kopie?

REBEL DAYZ spaltet die Gemüter: Während Matthias Mineur dieser Scheibe attestiert, sie schwitze kochenden Asphalt aus, erkennt Sebastian Kessler weder den antreibenden Groove noch die verschlagene Versoffenheit noch die entspannte Eleganz des Originals. In der positiven Bewertung wird erwähnt, dass Lemmy – würde er noch leben – sicher Tränen der Freude in den Augen gehabt hätte. In der negativen Review ist jedoch davon die Rede, dass es möglich sei, dass Lemmy geweint hätte – dann aber nicht vor Freude. https://www.youtube.com/watch?v=KCd0XFK9biY Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier sowie in der METAL HAMMER-Juliausgabe.
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