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Sinmara HVISL STJARNANNA

Black Metal, Ván/Soulfood (6 Songs / VÖ: 8.3.)

5.5/ 7
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Es ist nicht gerade wahrscheinlich, dass Sinmara ihr Zweitwerk HVISL STJARNANNA im Inneren eines aktiven Vulkans aufgenommen haben; es klingt aber so: Fauchend, tosend, grollend, ganz und gar gelöst von dieser Welt und ihren Grenzen. Isländischer Black Metal ist seit Jahren im Kommen – und es sind Bands wie Sinmara, die dafür verantwortlich sind. Ihre Perspektive auf das wahrhaftig rabenschwarze Handwerk ist eine dezidiert atmosphärische. Viel Hall, hochfiebrige Stimmung, viel vertonter Abgrund, in Musik gegossene Verzweiflung. Dissonant nur bis zu einem gewissen Grad, nie zu fahrig und zerfasernd, zur rechten Zeit melodisch und monumental, dann wieder dem wutschäumenden Herz des Genres ergeben… HVISL STJARNANNA ist wirklich starker Stoff.

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Alle, die ihren Black Metal 2019 gerne kaskadierend, melancholisch und durchdrungen von Melodie bevorzugen, werden ihre Schwierigkeiten mit Sinmara haben. Das hier ist ziemlich erbarmungslos, ziemlich fordernd, ziemlich brutal. Eben ganz so (man möge das Klischee verzeihen) wie der isländische Winter. Klar, in eine recht ähnliche Kerbe schlagen auch Svartidauði, die sich mit Sinmara Gitarrist Þórir Garðarsson teilen. Doch wenn überhaupt, dann klingen Sinmara auch aufgrund des kehlig-rituellen Gesangs sogar noch roher, noch erschütternder, noch hypnotisierender. Das macht HVISL STJARNANNA nicht unbedingt besser oder schwächer – aber dafür umso intensiver.

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