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Sinsaenum REPULSION FOR HUMANITY

Death Metal, Ear/Edel (11 Songs / VÖ: 10.8.)

5/ 7
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Spätestens mit der letztjährigen ASHES-EP zeichnete sich ab, dass Sinsaenum kein Gag sind, sondern ein durchaus ernst gemeintes Ausleben extremmetallischer Vorlieben von Musikern, die mit Ausnahme von Loudblast und Mayhem zuvor durch eher Genre-fremde Combos bekannt geworden sind. Das Line-up auf REPULSION FOR HUMANITY ist stabil geblieben, wenngleich Attila Csihar aufgrund anderweitiger Verpflichtungen nur einen geringen Anteil beisteuern konnte.

Ansonsten wurden im Gegensatz zum Debüt ECHOES OF THE TORTURED die ewig langen Intros, Outros und Zwischenspiele über Bord geworfen, wenngleich es das Album immer noch auf stolze 62 Minuten Spielzeit bringt. Sinsaenum feiern ihren altmodischen, manchmal leicht obskuren Death Metal mit massiver Black Metal-Schlagseite, scheuen sich aber auch nicht, Old School-Einflüsse einzuflechten, wie ‘Sacred Martyr’ beweist. Das Stück hätten Satyricon sicher gerne geschrieben, wenngleich zu bezweifeln ist, dass sie auch noch Blastbeats und ein lässiges PAINKILLER-Feeling hätten einfangen können.

Und obwohl ‘My Swan Song’ ein Massacre-Gedächtnis-Riff antäuscht, stellt sich auch dieser Song als angeschwärzter Stampfer heraus, der mit seiner bösartigen Atmosphäre überzeugt. REPULSION FOR HUMANITY ist kein Überalbum, aber ein durchaus gelungener Grenzgänger in Sachen Death Metal mit offensichtlichen Black Metal-Einflüssen, bei dem man sogar mit Todesgriesgram Sauermann ein Bier trinken könnte. Und wenn mit diesem Album am Ende des Tages junge Slipknot-, Dragonforce- oder Dååth-Fans den Weg hin zum extremen Metal finden, ist das nur recht und begrüßenswert. Hörner hoch für Sinsaenum.

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Marty Friedman: Romantisches Geklimper auf Hello Kitty-Gitarre

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