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Soil Whole

Modern Metal, AFM/Soulfood 11 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

In den Anfangsjahren war die breitbeinige Sonnenbrillenattitüde der Chicagoer noch extrem sexy. Es mischte sich metallisches Erbgut mit modern-brachialer (aber trotzdem hinsichtlich der Arrangements intelligenter) Einstellung. Wie es klingt, wenn eine Band von der Realität überholt wird, erfährt man auf WHOLE. Klar: Soil hatten in den zurückliegenden Jahren diverse Line-Up-Wechsel zu bewältigen – aber die Riffs und Hooks lassen sich im band-internen Vergleich echt hängen.

Anstatt die Karriere noch einmal mit schmissigen und reißerischen Momenten in aufsehenerregende Regionen zu wuchten, spielen Soil die sichere (gelangweilte) Variante. Und die sticht eben nur ganz selten. Statt emotional gekitzelt zu werden, findet sich der Hörer viel zu oft in Pulsregionen wieder, in denen sich Entspannung breitmacht. Da hilft es auch nichts, dass man mit Ex-Sänger Ryan Combs den Frontmann aus den Jahren zurückgeholt hat, in welchen Soil zu glänzen wussten (also vor 2004). WHOLE ist also nicht dazu geeignet, um als Neustart Schub zu verleihen, sondern agiert mit angezogener Handbremse.


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