Kritik zu Spitefuel DREAMWORLD COLLAPSE

Spitefuel DREAMWORLD COLLAPSE

MDD/Alive (12 Songs / VÖ: 27.4.)

3/ 7
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Nur ein Jahr liegt die Veröffentlichung von Spitefuels Debütalbum SECOND TO NONE zurück. Kein Grund für die Männer aus Heilbronn, sich auf getaner Arbeit auszuruhen; DREAMWORLD COLLAPSE behält die bekannte Stilmischung aus Heavy Metal und Hard Rock bei und erinnert besonders in den instrumentalen Parts (‘Ouverture: Inside The Sphere’) teils an Filmmusik. Im Großen und Ganzen keine schlechte Platte. Wenn drückend und zackig wie in ‘Brick By Brick’ oder fetzig wie in ‘Iconic Failure’ verleitet DREAMWORLD COLLAPSE sogar zum Mitwippen.

Vor allem durch ‘Dreamworld Collapse, Pt. I’, ‘Under Fire’ oder ‘Grave New World’ findet dieser Zustand jedoch ein jähes Ende. Der Gesang geht häufig unter und harmonisiert nur mittelprächtig mit den musikalischen Arrangements. Auch weibliche Verstärkung (‘Dreamworld Collapse, Pt. II’) ändert daran nichts; und warum eigentlich dieses Flötengedudel? Gegen Ende ist mit ‘Brilliant White Lies’ noch einmal richtig Durchhaltevermögen angesagt! Ganz klar, das zehnminütige Stück zeigt Ambition und ist zudem durch die verschiedenen musikalischen Parts kreativ – doch nicht sonderlich innovativ. Wenn eine Nummer wie diese wirklich funktionieren soll, muss jede Minute zünden, was hier leider nicht der Fall ist. Das geht besser!

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