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Stone Temple Pilots STONE TEMPLE PILOTS

Rock, Rhino/Warner (12 Songs / VÖ. 16.3.)

6/ 7
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Trauer um gleich zwei verstorbene Sänger – so etwas muss man als Rock-Band erst einmal verkraften! Trotz aller Tragik wiegt für Stone Temple Pilots der Tod von Scott Weiland sicher stärker als der von Chester Bennington, da Weiland auf allen bisherigen Scheiben zu hören ist, während Bennington lediglich die 2013er-EP HIGH RISE eingesungen hat. Ausgewiesene Charismatiker und grandiose Performer waren jedoch beide, sodass Neuzugang Jeff Gutt (ex-Dry Cell) riesige Fußstapfen zu füllen hat. Es gelingt ihm, so viel sei vorweg verraten, denn bereits mit dem fetzigen Opener ‘Middle Of Nowhere’ beweist Gutt, dass auch ein vergleichsweise unbeschriebenes Blatt über coole Souveränität und großes Melodieverständnis verfügen kann.

Seine erdige, sehr flexible Stimme passt perfekt zu den rockigen, bisweilen archaisch scheppernden Songs der Scheibe, die zwar nicht mehr durchgehend die Wildheit früher Stone Temple Pilots-Veröffentlichungen wie CORE (1992) oder PURPLE (1994) hat, dafür aber mit cleveren Arrangements und kompositorischer Finesse glänzt. Auch wenn nicht alle Stücke die Klasse der ersten Vorabauskopplung ‘Meadow’ besitzen, wagen sich die Herren DeLeo & Co. mit Gutts Hilfe erfolgreich an einen Shuffle mit Blues-Esprit ­(‘Never Enough’), würzen ihre Ballade ‘The Art Of Letting Go’ mit jazzigen Harmoniefolgen, erinnern in ‘Finest Hour’ an The Beatles und zitieren mit der aktuellen Single ‘Roll Me Under’ sogar noch einmal den Spirit ihrer frühen Grunge-Erfolge. Respekt!

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Tool: Die Studio-Aufnahmen zum neuen Album laufen
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Es geht voran - wenn auch mit langsamen Schritten. Tool haben sich für die Aufnahmen zu ihrer neuen LP inzwischen im Studio eingefunden, wie aus einem Instagram-Beitrag von Gitarrist Adam Jones hervorgeht. Seit zwölf langen Jahren warten Tool-Fans nun schon auf einen Nachfolger zu 10,000 DAYS, obwohl dieser schon seit einer gefühlten Ewigkeit in der Entwicklung steckt. Zu den Verzögerungen hatte Frontmann und Mastermind Maynard James Keenan sich zuvor bereits geäußert. Der Grund für den schleppenden Fortschritt sei demnach die zähe Arbeitsweise seiner Mitmusiker gewesen. Diese zeigt sich im Studio hoffentlich mit mehr Elan. https://www.instagram.com/p/Bf-DyGrnt74/?taken-by=adamjones_tv
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