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Supersuckers SUCK IT

Rock, Steamhammer/SPV (10 Songs / VÖ: 21.9.)

5/ 7
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30 Jahre im Geschäft und ihr elftes Studioalbum in die Regale stellend, gibt es am Institutionsstatus dieser Band nichts zu rütteln. Unter dem rechtschaffenen Rock’n’Roll-Regime von Sänger und Bassist Eddie Spaghetti, welches höchstens nebenbei erfolgreiche Grenzüberschreitungen in Country Rock-Gefilde zulässt, zelebriert das Trio auf SUCK IT beide Formen musikalischer Bodenständigkeit mit ungebrochenem Enthusiasmus.

Während ein Stück wie das beschwingte ‘Dead Inside’ beide Welten direkt zusammenführt, repräsentiert der Honky-Tonk-Schunkler ‘Cold Wet Wind’ oder eine Boogie-Nummer wie ‘Private Parking Lot’ eher die wüste Western-Seite der Band. Dem gegenüber stehen rüpelhaftere Brecher wie das hinsichtlich Attitüde Motörhead huldigende ‘Breakin’ My Balls’ oder das lässige bis bittersüße Underground-Plädoyer ‘The History Of Rock’n’Roll’, das mit dezentem D-A-D-Schlag in der Strophe namentlich Bands wie den Bellrays, Rocket From The Crypt oder Hellacopters als den heimlichen Helden der Rock-historischen Geschichtsschreibung gedenkt.

Wenn Supersuckers zum Schluss zusammen mit Gastsänger/-Gitarrist und Kumpel Jesse Dayton (der sich als Gitarrist für Waylon Jennings verdingt sowie als Komponist und Performer in Rob Zombies Filmwelt verdient gemacht hat) ZZ Tops ‘Beer Drinkers & Hell Raisers’ anstimmen, trifft dies – nach der Essenz dieses Albums gefragt – den Nagel ziemlich auf den Kopf.

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