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Metal Hammer

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Sweet & Lynch UNIFIED

Hard Rock, Frontiers/Soulfood (11 Songs / VÖ: 03.11.)

4/ 7
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2015 hatten sich Stryper-Sänger Michael Sweet und Gitarrist George Lynch (Dokken, Lynch Mob) erstmals für ihr Duodebüt ONLY TO RISE zusammengetan. Eine Kombination, die in Hard Rock-Kreisen durchaus mit Wohlwollen aufgenommen wurde, schließlich fanden sich mit Bassist James LoMenzo (White Lion, Slash’s Snakepit) und Schlagzeuger Brian Tichy (Whitesnake, Billy Idol, Dead Daisies) gleich zwei weitere Hochkaräter des Genres in den Band-Reihen.

Dabei ist diese Formation im Grunde dann am besten, wenn sie die Pfade ihrer eigenen Vergangenheiten verlässt und sich eher auf etwas alternativerem Terrain (‘Afterlife’) bewegt – oder in klassischen Rock-Gefilden. Nur wenn ‘Walk’ den Versuch wagt, Queen und quietschenden Heliumgesang zu fusionieren, ist die Entscheidung, ob dieses Experiment nun als gelungen oder gescheitert zu klassifizieren ist, selbst nach mehreren Durchläufen noch von Unschlüssigkeit geprägt.

Unterm Strich ist es auch keine mangelnde stilistische Konsistenz, die an UNIFIED zu bemängeln wäre, sondern das Fehlen durchgehend starker Songs, die, wie etwa im Titel-Track evident, über einen an sich guten, dann aber doch wieder zu formelhaften melodischen Refrain-Bogen den entscheidenden Schritt hinaus und tiefer ins Ohr gehen.

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