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The Acacia Strain Death Is The Only Mortal

Metalcore, Rykodisk/Warner 10 Songs / 45:18 Min.

5.0/ 7
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Foto: Label

Ganz ernsthaft: Klar gesungene Texte nerven im Metalcore mittlerweile. Nicht nur, weil der Einsatz dieses Stilmittels Überhand genommen hat, sondern auch, weil diese Passagen größtenteils beschissen umgesetzt sind und dementsprechend kitschig klingen. Daher greife ich in letzter Zeit vermehrt zu The Acacia Strain. Denn dieses Quartett agiert seit zehn Jahren und nunmehr sechs Alben weit entfernt von gängigen Metalcore-Schemata. Das muss nicht immer zu durchweg positiven Ergebnissen führen, aber zumindest stimmt der Überraschungsfaktor.

Im Vergleich zu ihren ersten Alben sind The Acacia Strain durchaus bereit, melodiösen Tönen den Eintritt in ihr Klangspektrum zu gewähren, allerdings entschwinden diese gerne in dissonanten Sphären oder werden wahlweise von furchteinflößenden Growls beziehungsweise doomigen Riffs gefressen. Das Resultat besitzt dann teilweise Djent-Kreuztonrätsel-Charakter und stellt den Hörer gerne mal vor Probleme.

Ich kann nicht behaupten, alles von DEATH IS THE ONLY MORTAL rational auflösen zu können. Aber zumindest werden im Verlauf dieser Dreiviertelstunde nicht nur die Nackenmuskeln, sondern auch die Ganglien massiert. Von wie vielen Metalcore-Alben oder -Bands kann man das aktuell ernsthaft behaupten…?


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