The Commoners RESTLESS

Southern Rock, Gypsy Soul/Warner (10 Songs / VÖ: 5.7.)

4.5/ 7
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Der Name der kanadischen Band wäre durchaus ­pas­send, wenn sie in dem Zeitalter unterwegs wären, welchem sie auf RESTLESS musikalisch nacheifern. Denn in den Siebzigern wäre solch eine Platte vielleicht als absolut gewöhnlich, ja, gar durch­schnittlich abgetan worden. Dass solch eine junge Band heute aber noch gefühl­vollen und ernst zu nehmenden Classic Rock hinbekommt, ohne dabei zu sehr einen auf Zeitreise zu machen, ist schon eher ungewöhnlich. Denn RESTLESS kann mit erstaunlicher Authentizität punkten. Gemütlicher, sanfter Jam Rock mit ver­einzelten härteren Nuancen. Musikalisch sollte man keine Hechtsprünge erwarten, aber sämtliche Kompositionen der leider recht überschaubaren Spielzeit kommen souverän ins Ziel. Schon ab der ersten Sekunde dröhnt eine gut gelaunte Hammond­­orgel durch die Rillen, die die Gitarrenharmonien des bärtigen Gitarren­duos tatkräftig unterstützt und dem Ganzen einen fantastisch reifen Sound verpasst.

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Viel zu selten agieren die Tasten moderner Bands als eigenständiges Instru­ment – The Commoners machen es auf ihrem zweiten Album absolut richtig und rücken das Teil ins Rampenlicht. Platz unter diesem haben aber auch die folki­gen Balladen ‘See You Again’ und ‘All That We Have’. Gleich zwei Songs, die auf Akustikgitarre und raspeliger Männer­stimme basieren, sind schon gepokert, aber die Kanadier spielen mit den trotz der Gefühlsduseligkeit kernig klingenden Nummern glatt einen Royal Flush.

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