Thornbridge THEATRICAL MASTERPIECE

Power Metal, Massacre/Soulfood (11 Songs / VÖ: 8.2.)

4.5/ 7
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Die Verbindung von Metal mit dem Thema Mittelalter ist nichts Neues, doch die Herren von Thornbridge machen ihre Sache gut. Obgleich es scheint, als habe man den Mix aus hymnenähnlichen Chorgesängen und epischen Gitarren-Riffs schon oft gehört, schafft es die Band um Frontmann Mo mit THEATRICAL MASTERPIECE die Geschichte zur Zeit der Hexenverfolgung noch einmal auf ihre Weise zu erzählen.

Mit ‘Take To The Oars’, einem mystisch klingenden Intro und den Worten „Welcome to my tragedy“ im Refrain des Titels ‘Theatrical Masterpiece’ beginnt die Reise durch das finstere Mittelalter. Weiter geht es in schwindelerregende Höhen – zumindest stimmlich betrachtet. In ‘Keeper Of The Royal Treasure’ oder ‘Ember In The Winter Grove’ könnte man meinen, Hexen selbst sängen ins Mikrofon. Unterstützung gab es bei den Aufnahmen tatsächlich: zwar nicht von Hexen, dafür in Form von Andy B. Franck (Sänger von Brainstorm) und Roberto De Micheli (Gitarrist bei Rhapsody Of Fire). Abgerundet wird das Ganze mit einem melancholisch klingenden Akustikstück namens ‘The Dragon’s Sleeping’ als Outro.

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Es ist, als hätten Orden Ogan und Blind Guardian ein Kind gezeugt und es auf den Namen Thornbridge getauft. Doch wie jedes Kind muss auch dieses noch wachsen und lernen. Nach ihrem viel gelobten Debüt WHAT WILL PREVAIL kommt also jetzt THEATRICAL MASTERPIECE, inklusive eingängiger Melodien und einiger Gitarrensoli, die einem die Luft nehmen. Somit ist es nicht nur etwas für eingefleischte Liebhaber, sondern auch für jene, die erst noch auf den Geschmack kommen müssen.

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