Toggle menu

Metal Hammer

Search

Tronos CELESTIAL MECHANICS

Doom Metal  , Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 12.4.)

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Wo Napalm Death-Bassist Shane Embury andernorts gerne rigoros drauflosflegelt, nimmt er sich als Tronos-Gitarrist/-Sänger Zeit für die dunklen Winkel der menschlichen Seele. Mit stetem Blick gen Apokalypse greifen Embury, Schlagzeugtier Dirk Verbeuren sowie Sänger/Gitarrist/Keyboarder Russ Russell Einflüsse von Celtic Frost, Pentagram, Killing Joke, Saint Vitus, Ulver, Cocteau Twins und nicht zuletzt Napalm Deaths düster-psychedelischer Seite auf. Dabei entstehen doomige Nummern mit spacigen Keyboard-Flächen und sakralen Gesangslinien (‘Walk Among The Dead Things’), ritualartige Epen (‘The Past Will Wither And Die’) und Stücke, die dank Erica Nockalls (The Wonder Stuff) Geigen und Gastgesangs an die friedliche Schönheit einer einst intakten Welt erinnern (‘Voyeurs Of Nature’s Tragedies’).

CELESTIAL MECHANICS bei Amazon

Apropos: Neben Nockall geben sich Denis „Snake“ Bélanger (Voivod), Billy Gould (Faith No More), Troy Sanders (Mastodon) und Dan Lilker (Nuclear Assault) die Ehre. Sicher ein Grund, warum CELESTIAL MECHANICS regelmäßig aus der schweren Tristesse ausbricht. So nehmen Tronos beispielsweise in ‘Judas Cradle’ triolische Fahrt auf, verbreiten schwarze Dissonanzen (‘Birth Womb’), servieren mit ‘The Ancient Deceit’ einen peitschenden Dreiminüter und mit ‘Johnny Blade’ eine gelungene Black Sabbath-Interpretation. Es gibt also viel zu entdecken. Eine gewisse Einarbeitungszeit ist allerdings Pflicht, um dieses komplex-sperrige Werk zu erschließen!

teilen
twittern
mailen
teilen
Metal im TV: Arch Enemy und Orphaned Land

Arch Enemy setzten beim diesjährigen Full Force Festival wahrhaftig zum Siegeszug an! Im Live-Bericht der METAL HAMMER-Augustausgabe gab es folgende Zeilen zu lesen. "Angesichts der Flammensäulen bekommt man fast Angst um das Haar der geflügelten Alissa White-Gluz. Gewaltige Pyros und Lichteffekte beleben die Show jedoch enorm und betonen die Akzente von Krafthymnen wie ‘You Will Know My Name’. Mag der Gesang auch etwas leise gemischt sein, so beeindruckt der glasklare Gitarren-Sound aus den Fingern von Michael Amott und Jeff Loomis. So viel Gänsehaut wie am Vorabend gibt es nicht, an Wucht und Energie herrscht jedoch kein Mangel. Entsprechend liefern auch…
Weiterlesen
Zur Startseite