Toggle menu

Metal Hammer

Search

Unshine Dark Half Rising

Gothic Metal, Massacre/Soulfood 11 Songs / VÖ: 23.8.

1.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Also, objektiv betrachtet… Nein – von vorne. Es gibt Scheiben, die… Nö. Wenn man alle Parameter berücksichtigt… Ach. Jetzt mal ehrlich: Diese Platte ist der letzte Dreck! So. Jetzt ist es raus. Ich weiß nicht, in welchem finnischen Kaff man die letzten zwanzig Jahre verbracht haben muss, um ungeachtet aller Entwicklungen, Hörgewohnheiten oder Geschmäcker einen derart schwülstigen Gothic Metal zu präsentieren – Helsinki darf es eigentlich nicht sein.

Die Keyboard-Passagen treiben selbst der offiziellen Kommerz-Pussy peinliche Nässe in die Poritze. Diese an Biederkeit kaum zu überbietenden Riffs und Rhythmen würden nicht mal das Seniorenheim in der Krefelder Bischofstraße in Wallung versetzen, geschweige denn aus dem Rollstuhl wuchten. Krönung aller vertonten Unfassbarkeit ist allerdings Sängerin Susanna Vesilahti. Lehre ich Physik an der Universität von Cambridge? Möchte ich beim FC Bayern auf der falschen Neun spielen? Nehme ich am Wettbewerb zum schönsten Pimmel der westlichen Hemisphäre teil? Nein. Und warum nicht? Weil mir schlicht und ergreifend die Voraussetzungen fehlen!

Susanna kann vielleicht in den leisen Momenten eine Synthieband im Background-Bereich unterstützen – aber ganz bestimmt keine Metalband führen. Das Festival, in dem diese Stimme in den Fokus rücken könnte, muss erst noch erfunden werden: Zirp am Teich wäre eine Option. Ganz ernsthaft: DARK HALF RISING wird die erste CD sein, die seit 2000 nicht im Internet heruntergeladen wird. Das Kotzzäpfchen ist enorm stimuliert.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...

Control (PS4, Xbox One, PC)

Das neueste Spiel von Remedy Entertainment überzeugt mit einem ausgefallenen Design und einer packenden Story, zeigt aber auch Gameplay-Schwächen, die...

Hellboy: Call Of Darkness :: Action


ÄHNLICHE ARTIKEL

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

„Control“ macht jede Menge Spaß, leistet sich aber auch Gameplay-Schwächen. Trotzdem können wir es empfehlen. Lest hier unseren Test.

„Just Cause 4“ im Test: Brachiale Daueraction

Action ohne Verschnaufpause auf der einen und eintönige Nebenmissionen auf der anderen Seite. Wie sich „Just Cause 4“ schlägt, verrät unter Test.

teilen
twittern
mailen
teilen
„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Weiterlesen
Zur Startseite