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Vltimas SOMETHING WICKED MARCHES IN

Death Metal, Season Of Mist/Soulfood (9 Songs / VÖ: 29.3.)

4.5/ 7
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In der letzten Ausgabe hat Björn Springorum im Rahmen seines Interviews mit Rune „Blasphemer“ Eriksen schon sein Loblied auf diese prominent besetzte All-Star-Death Metal-Packung abgesungen, in das ich weitgehend miteinstimmen möchte. Erst einmal, weil nach allerlei eher schlaffen Projekten von Blasphemer (Ava Inferi, Earth Electric) mal wieder ordentlich Feuer im Spiel ist, und dann natürlich, weil sich durch die Mitwirkung von David Vincent herrliche Anlässe offenbaren, das Ganze als einzig wahren Anwärter auf das Erbe von Morbid Angel hochzukochen. Wobei das natürlich Quatsch ist. In Sachen Morbid Angel bin und bleibe ich ein Trey Azagthoth-Mann, ohne dessen Riff-Wahnsinn wären wir nicht hier, und in Sachen KINGDOMS DISDAINED wurde sich doch fühlbar zu viel Mühe gegeben, das Ganze so richtig scheiße zu finden.

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Dagegen ist SOMETHING WICKED MARCHES IN geradezu bemüht gut gemacht: Top-Produktion, knackige Songs und Blasphemer zeigt, dass er Death Metal-Riffs kann. Flo Mojnier als Taktgeber ist sowieso über alle Zweifel erhaben, und Vincent gibt den coolen Growler mit der Souveränität eines echten Veteranen. Die Balance zwischen moderner, cleaner Machart und zeitloser Death Metal-Handschrift ist gelungen, der Hörspaß mit Händen zu greifen – nur die der Langzeitwirkung förderliche Tiefe in den Kompositionen vermisse ich (neben einem echten Hit) schon ein wenig.

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Abbath brechen Konzert nach zwei Songs ab

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