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Volbeat LET’S BOOGIE! LIVE FROM TELIA PARKEN

Rock, Vertigo/Universal (26 Songs / VÖ: 14.12.)

6/ 7
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Das Phänomen Volbeat wird einem dank dieses Konzertfilms deutlich vor Augen geführt: Spielte die Band bei der Show ihres 2011er-Live-Albums LIVE FROM BEYOND HELL/ABOVE HEAVEN noch vor 10.000 Leuten, versammelten die Dänen im Sommer 2017 knapp 50.000 Fans in Kopenhagen und stellten den Rekord für die größte Show einer einheimischen Band auf. LET’S BOOGIE fängt diesen einmaligen Abend in tadellosem Ton und knackigem Bild ein – und zeigt ganz deutlich, dass der Zuspruch die Musiker alles andere als kalt lässt (was in Michael Poulsens Euphorie auch mal zu ein paar Texthängern führen kann).

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Der Fan-Gesang bei ‘Lola Montez’ sorgt für reine Gänsehaut! Satte 26 Songs rocken Volbeat in über zwei Stunden runter – und sorgen nicht nur mit der beeindruckenden Bühnengröße für Schauwerte, sondern auch mit Gastmusikern wie der bezaubernden Mia Maja (‘Let It Burn’, ‘For Evigt’), Mille Petrozza (‘7 Shots’), Barney Greenway (‘Evelyn’) und – Dänen unter sich – Metallicas Lars Ulrich, der bei ‘Guitar Gangsters And Cadillac Blood’ sowie ‘Enter Sandman’ einen weitaus engagierteren Eindruck am Schlagzeug hinterlässt als Volbeats alteingesessener Jon Larsen. Zwei Dinge werden deutlich: Band und Fans haben Bock aufeinander! Aber auch: Das Publikum steht (leider) merklich mehr auf die großen Stadion-Rock-Hymnen als die harten Metal-Brecher. Sei’s drum: LET’S BOOGIE ist ein starkes Live-Dokument, dessen Energie hoffentlich auf kommende Studioalben überschwappt.

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