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Wolves In The Throne Room PRIMORDIAL ARCANA

Black Metal, Century Media/Sony (7 Songs / VÖ: 20.8.)

5.5/ 7
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Man kann kaum übertreiben, wenn es darum geht, wie wichtig Wolves In The Throne Room waren, als es darum ging, Black Metal den nötigen Rückenwind für eine dritte Dekade als treibende Untergrundkraft im Metal (und darüber hinaus) zu geben – und gleichzeitig den Verfechtern der alten Schule Kopfschmerzen zu bereiten mit dem Hippie-mäßigen Ökomystizismus, der im Cascadian Black Metal-Sound immer mitschwingt. In Oregon brennen aktuell die Wälder, insofern scheint diese Stimme heute wichtiger zu sein denn je. Und doch ist es ein zwiespältiges Gefühl, nach all dem scheinbar konsequenten „Wir hören auf, wenn alles gesagt ist und jede weitere Tour nur noch der Umwelt schadet“, das dann doch immer wieder in ein neues Lebenszeichen mündet. Kopfschmerzen, eben…

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Diese beiseite gelegt, gibt es wenig zu mäkeln: Den Weaver-Brüdern gehen die lodernden Riffs und pulsierenden Rhythmen weiter wie selbstverständlich von der Hand, es raunt und radaut im Unterholz, und darüber spannt sich ein Firmament aus magischen Melodien. Sieben Songs auf 45 Minuten bedeutet auch, dass alles ein wenig straffer und frischer daherkommt und vor allem Platz bleibt für ungewöhnlichere Arrangements – etwa in dem abenteuerlich hin und her schwingenden ‘Spirit Of Lightning’. Im besten Sinn eine reife Leistung.

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