Kritik zu Wolvespirit CHANGE THE WORLD

Wolvespirit CHANGE THE WORLD

Rock, Spirit Stone/Cargo (13 Songs / VÖ: 21.1.)

4.5/ 7
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Seit zehn Jahren und sechs Alben existiert die sich dem Hard und Classic Rock verschrieben habende Würzburger Band nun schon, welche sich im harten Kern noch immer aus dem Gründungsdreieck der amerikanischen Sängerin Debbie Craft und den Gebrüdern Eberlein (Richard an der Gitarre, Oliver an der Orgel) zusammensetzt. Dass die beiden Letztgenannten ihre bürgerlichen Nachnamen inzwischen gegen den im Rock-Kontext wohlklingenderen Zunamen Wolfheart getauscht haben, ist nicht das einzige Anzeichen von internationaler Motivation, welche die Band seit jeher antreibt. Verstärkt um eine (abermals) neue Rhythmussektion wurde CHANGE THE WORLD in den Southern Ground Studios zu Nashville eingespielt, wobei die Akustik der zum Studio umgebauten Kirchenräumlichkeiten dem Album fürwahr eine Klangauthentizität und einen Produktionsperfektionismus zum Niederknien beschert.

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Sorgt die wohlige Orgel weiterhin für die gewisse Deep Purple-Erdung und gehören Blues sowie nun auch andere Roots-Einflüsse zum erwähnt guten Ton, treiben Wolvespirit ihr im Vergleich zu anderen Retro Rock-Kollegen schon immer offensichtlicher Hit-orientiertes Songwriting diesmal noch etwas stärker auf die Achtziger-Spitze und beantworten nicht nur in einem Song wie ‘Thunder And Lightning’ die Frage, wie wohl eine kompositorische Kooperation der Blues Pills mit Jack Ponti ausfallen könnte. Dass dies für manche einen Tacken zu viel sein kann, ist nachvollziehbar. Die sich im aktuellen Soundcheck widerspiegelnde Notendivergenz zu den mit ähnlicher Ambition und Extravaganz auftretenden Battle Beast ist es indes nicht.

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